Sind Pedelecs wirklich so umweltfreundlich?

Wie groß ist der ökologische Fußbabdruck von E-Bikes? Wieviel CO2 in Kilogramm fällt bei der Produktion an? Eine Studie legt jetzt die Zahlen auf den Tisch. 

In Sachen Treibhausgase schneiden elektrische Fahrräder nach der vom Bundesumweltministerium geförderten „Pedelection“-Studie relativ gut ab. Das berichtet die ADFC-Zeitschrift „Radwelt“ in einem Artikel über die Nachhaltigkeit von E-Bikes. So wird das CO₂-Äquivalent bei der Herstellung von Pedelecs auf 1,84 Kilogramm pro 100 Personenkilometer beziffert, ein konventionelles Fahrrad ohne Motor erzeugt 1,04 kg CO₂. Andere Verkehrsmittel haben deutlich höhere Werte: Motorroller 8 kg, Elektroauto 15,2 kg, Diesel 15,6 kg und Benziner 17,7 kg.

Den größten Anteil an der Klimabilanz von Pedelecs hat laut Studie die Herstellung von Fahrrad und Akku mit knapp 80 Prozent. Vor allem die elektronischen Komponenten beeinflussen die Umweltbilanz negativ, so ein weiteres Ergebnis der Studie. Allein ein Akku mit einer Kapazität von 300 Wh trägt 16 Prozent zu den Treibhausgasemissionen bei der Pedelec-Herstellung bei. Auf das Aufladen entfällt dagegen ein vergleichsweise geringer Anteil.

Einen weiteren Wert, der den positiven Umweltaspekt von E-Bikes verdeutlicht, hat der Fahrradhersteller Trek berechnet: Für die gesamte Lebensdauer eines Fahrrads fallen durchschnittlich 174 Kilogramm CO₂ an. Bei einem Auto rechnet man je nach Größe ab etwa vier Tonnen des Treibhausgases.

Quelle: efahrer

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