Rentner erhält von Vodafone nutzlosen Neuvertrag für fast 20 Jahre altes Handy

Ein Rentner schließt im Handyshop einen Neuvertrag ab. Was er nicht bemerkt: Der Vertrag enthält Leistungen, die er mit seinem Handy nicht nutzen kann. Er muss rund 470 Euro zahlen.

Was ist passiert?

Ein niedersächsischer Rentner möchte für längere Zeit nach Schweden verreisen. Während seines Urlaubs möchte der 89-Jährige wie gewohnt sein Handy nutzen. Im Vodafone-Shop zeigt er sein mittlerweile rund 20 Jahre altes Gerät. Er fragt nach einer Möglichkeit, wie er dieses auch im Ausland für Telefonate nutzen könne. Der dortige Mitarbeiter empfiehlt dem Verbraucher einen Neuvertrag.

Mit Begriffen wie Datenvolumen und Mbit/s kann der 89-Jährige jedoch nicht viel anfangen. Er geht davon aus, es handele sich um ein passendes Produkt und unterzeichnet den Vertrag. Nach seiner Rückkehr bemerkt er die monatlichen Abbuchungen auf seinem Konto durch Vodafone. Rund 470 Euro hat ihn das Produkt „Smart XL“, ein Datenturbo für 10 GB und ein zusätzliches „sicher sorglos surfen“-Paket für sein fast 20 Jahre altes Handy bis dahin bereits gekostet.

Nachdem der Verbraucher weder im Vodafone-Shop noch bei der Vodafone-Hotline weiterkommt, wendet er sich an die Rechtsvertretung der Verbraucherzentrale Niedersachsen.

Quelle: Verbraucherzentrale

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