Parkinson: Bloß nicht aufgeben

Zum Welt-Parkinson-Tag am 11. April: Medikamente erleichtern das Leben mit Parkinson. Der Alltag bleibt aber herausfordernd

Anfangs gewöhnte sie sich Tricks an. Wenn ihre Hände zu sehr zitterten, schob Kerstin K. sie im Sitzen unter ihre Oberschenkel. Niemand sollte sehen, dass sie krank war. Doch der Alltag wurde zunehmend beschwerlicher, ihre Arbeit als Angestellte in einer Arztpraxis konnte sie kaum noch bewältigen. Bis sie schließlich zusammenbrach. 15 Jahre ist das her. Kerstin war Anfang 40, hatte drei Kinder und war bis dahin nie ernsthaft krank gewesen.

Die Berlinerin wohnt im vierten Stock eines Hochhauses. Es ist ein heißer Sommertag, sie hat den Ventilator an der Decke des Wohnzimmers eingeschaltet. „Hitze und Kälte sind Gift bei Parkinson“, sagt sie und muss sich hinsetzen. Stehen sei auf Dauer zu anstrengend.

Quelle: Apotheken-Umschau

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